griechische Philosophie.


griechische Philosophie.
griechische Philosophie.
 
Als Begründer der griechischen Philosophie und damit als Begründer der Philosophie in ihrer europäischen Gestalt überhaupt gelten Thales von Milet (6. Jahrhundert v. Chr.), mit dem die ionische Schule, und Pythagoras von Samos (6. Jahrhundert v. Chr.), mit dem die italische Schule begann. Diese zweifache Gliederung nach geographischen Kriterien blieb auch weiterhin bestimmend, insofern man eine ionische Tradition unter Einschluss der Milesier (Anaximander und Anaximenes von Milet) und der Atomisten (Leukipp, Demokrit, Atomismus) von einer italischen Tradition, repräsentiert durch die Eleaten (Xenophanes, Parmenides und Zenon von Elea, Melissos von Samos), unterscheidet. Eine Sonderstellung nahm Heraklit von Ephesos ein, während bei Anaxagoras von Klazomenai und Empedokles von Akragas ionisch-naturphilosophisches und eleatisch-ontologisches Denken verbunden waren. Zu den Vorsokratikern werden alle Philosophen gezählt, die vor Sokrates lebten und deren Denkansätze in der vorsokratischen Philosophie verwurzelt sind. Als Zentrum der klassischen griechischen Philosophie entwickelte sich Athen, mit Anaxagoras (4. Jahrhundert v. Chr.), Sokrates, Platon und Aristoteles. Platon begründete die philosophische Schule der Akademie, Aristoteles die des Peripatos (Peripatetiker). Deren Traditionen schlugen sich in den Denkrichtungen des Platonismus und des Aristotelismus nieder. Die Schulen der griechischen Philosophie nach Aristoteles, die Stoa (4. Jahrhundert v. Chr. bis 2. Jahrhundert n. Chr., vertreten durch Zenon von Kition, Kleanthes, Chrysippos von Soloi, Panaitios von Rhodos und Poseidonios von Apameia), die Epikureer (Epikureismus, 4. Jahrhundert v. Chr. bis 1. Jahrhundert n. Chr., mit Epikur von Samos, Metrodor von Lampsakos, Hermarchos von Mytilene und Philodemos von Gadara als Hauptvertretern), die Skeptiker (Skeptizismus, 3. Jahrhundert v. Chr. bis 2. Jahrhundert n. Chr., v. a. vertreten durch Pyrrhon von Elis, Timon von Phleius, Ainesidemos von Knossos und Sextus Empiricus), der Neuplatonismus (3. Jahrhundert n. Chr. bis 6. Jahrhundert n. Chr., mit Ammonios Sakkas, Plotin, Porphyrios, Iamblichos, Proklos und Simplikios als bedeutenden Vertretern) sowie einige eklektische Richtungen, mündeten in die römisch-lateinische Philosophie und nahmen auch christlichen Gedankengut auf. Als Ende der griechischen Philosophie der Antike wird die Schließung der platonischen Akademie in Athen (529) durch den christlichen Kaiser Justinian I. angesehen.
 
Die Vorsokratiker waren Naturphilosophen. Neben philosophisch-metaphysischen Gedanken entwickelten die ersten Philosophen zugleich erste und zum Teil bahnbrechende Theorien der späteren Einzelwissenschaften (griechische Mathematik, griechische Medizin, griechische Naturwissenschaft). Wie der Mythos, aus dem sie entsprang, fragte die griechische Philosophie zunächst nach der Herkunft und dem Aufbau (dem Ursprung und den Grundgegebenheiten, Arche) der Dinge und der Welt, die letztlich als eine Einheit aufgefasst wurde (Kosmogonie, Kosmologie).
 
Als Ursprung, woraus alles entsteht und wohinein es wieder geht, bestimmten Thales das Wasser, Anaximander das Apeiron, das qualitativ und quantitativ Unbestimmte, Anaximenes die Luft, Heraklit das Feuer. Bei diesem trat der Gedanke auf, dass das Hervorgehen, Sein und Vergehen nach einem festen Gesetz (Logos, auch Feuer) geschehe. Dieses göttliche universale Gesetz, das Eine Weise, auch als die Einheit der Gegensätze und das »Gemeinsame«, für den Menschen Normative, beschrieben, ist dem Menschen durch das Wort (Logos) in seiner Seele zugänglich. Die meisten sind jedoch wie Schlafende und hören nicht auf den Logos. Die sinnlichen Dinge unterliegen nach Heraklit steter Veränderung.
 
Xenophanes von Elea entwickelte einen philosophischen Gottesbegriff. Gott bestimmte er als das absolut vollkommene höchste Wesen. Seine Mythenkritik richtet sich gegen Versuche, Gottes Wesen durch menschliche Analogien zu beschreiben. Zeitgenosse von Heraklit war Parmenides, der Hauptvertreter der eleatischen Philosophie. Mit seiner Lehre vom Sein, das »eines«, »ungeworden« und »vergänglich« ist, war er Begründer der Metaphysik und Ontologie. Denken ist immer Denken dessen, was »ist«. Was »nicht ist«, kann nicht gedacht werden. Daher gibt es nach Parmenides kein Werden und Vergehen, keine Veränderung oder Vielheit, weil all das ohne Nichtsein nicht möglich sei. Diese Scheinwelt, die es nur der menschlichen Meinung nach gibt, hat gleichwohl in Form der Naturzusammenhänge ihre eigene Notwendigkeit. Die Ontologie des Parmenides war von großem Einfluss auf die griechische Philosophie. Zenon und Melissos traten mit Beweisen für sie ein. - Empedokles erklärte unter dem Einfluss der ionischen Naturphilosophie und der eleatischen Ontologie die vier unveränderlichen Elemente Wasser, Luft, Feuer und Erde als ewige Urstoffe (»Wurzeln aller Dinge«), aus deren Vereinigung und Trennung Entstehen und Vergehen aller Dinge erfolgen. Die bewegenden Kräfte hierfür sind, abwechselnd und immer im Kampf gegeneinander, »Liebe« und »Streit«. Ähnlich wie auch Pythagoras vertrat Empedokles die Auffassung von der Seelenwanderung und entwickelte darauf bezogen eine religiös-ethische Heils- und Reinigungslehre. Anaxagoras, mit dem die ionische Naturphilosophie nach Athen gelangte, führte die Welt auf den erkennenden und ordnenden Geist (»Nus«) als erstes bewegendes Prinzip zurück, den er als das feinste und reinste aller Dinge beschrieb. Der Begriff des Ursprungs wurde damit erstmals in der Bedeutung eines ordnenden Zweckprinzips erfasst. Werden und Vergehen der Dinge sah Anaxagoras als Vereinigung und Trennung unendlich vieler ungewordener, qualitativ homogener Urstoffe an. - Leukipp und Demokrit versuchten eine neue Lösung der Frage, wie Veränderung und Werden mit der eleatischen Lehre eines unveränderlichen Seins vereinbar seien. Sie erklärten die Dinge als aus einer Vielheit von Atomen bestehend, von denen jedes ein unteilbares Seiendes ist; Veränderung beruht auf einer Änderung ihrer atomaren Zusammensetzung. Die Atome bewegen sich im (nicht körperlichen, aber dennoch existierenden) leeren Raum - Pythagoras sah die Welt durch eine mathematische Ordnung (Harmonie, Zahlenproportionen) bestimmt. Zentral war seine durch religiöse Vorstellungen der Orphik beeinflusste Lehre von der Unsterblichkeit und Göttlichkeit der menschlichen Seele. Von seinen Schülern traten v. a. Alkmaion von Kroton, Philolaos sowie Archytas von Tarent hervor. Die Pythagoreer leisteten Grundlegendes für die Mathematik und Musiktheorie. - Entscheidend ist die Tatsache, dass mit den Griechen die Entfaltung der Wesensmerkmale philosophischen Denkens einsetzte: das methodische Suchen nach mit Vernunft begründbarer Erkenntnis um der Erkenntnis willen, wobei sich die frühen Denker oft noch mythischen Ausdrucksformen bedienten. Thales' Entdeckung der Möglichkeit theoretischer (genereller) Sätze und der Möglichkeit des Beweises am Beispiel der Geometrie wurde wegweisend für die folgenden Philosophen.
 
Gegenüber dem naturphilosophischen Denken setzte sich mit der Sophistik (5./4. Jahrhundert v. Chr.) eine Hinwendung zum Menschen durch. Moral., rechtliche, politische und auch sprachphilosophische Fragen standen im Zentrum der aufklärerischen Lehrtätigkeit und der Lehrschriften der Sophisten (v. a. Gorgias, Protagoras, Prodikos, Hippias, Thrasymachos). Ihr historisches Bild wurde v. a. durch die scharfe Kritik geprägt, die Sokrates, Platon und Aristoteles gegen ihre Grundhaltung und ihre Thesen eingewendet haben: erkenntnistheoretischer Relativismus (z. B. Satz des Protagoras: »Der Mensch ist das Maß aller Dinge.«), Angriffe auf traditionelle Werte, ein ethischer Wertrelativismus (ethische und rechtliche Werte galten nicht mehr durch eine göttliche oder naturrechtliche Ordnung vorgegeben, sondern auf menschlichen Vereinbarungen gegründet) und Eristik (rethorisches Wortverdrehen). - Sokrates wurde zum Begründer der praktischen Philosophie. Gegen den sophistischen Relativismus stellte er die Frage nach Handlungsnormen, die durch die Vernunft erkennbar sind. Mit dem dialektischen Gespräch, einem Fragen und Antworten, führte er seine Gesprächspartner zum Eingeständnis ihrer Unwissenheit darüber, was das Wesen einer bestimmten Tugend sei, und unternahm den Versuch, das Wesen dieses Allgemeinen (z. B. der Gerechtigkeit oder der Tugend schlechthin) zu bestimmen. Er wurde damit zum Wegbereiter der Metaphysik seines Schülers Platon. Die praktische Philosophie fand bei Platon im Rahmen seiner Lehre vom idealen Staat und bei Aristoteles (Ethik, Politik) mit seiner Lehre vom menschlichen Handeln und den Tugenden erste systematische Darstellungen. - Platon, dessen Philosophie nur in Dialogform übermittelt ist, erkannte, dass die Frage des Sokrates nach dem, was eine Tugend sei, die Frage nach einer eigenen Art des Seienden ist. Er nannte dieses die Idee, die sich zu dem einzelnen Ding wie ein sich gleich bleibendes Urbild zu einem veränderlichen Abbild verhält. Platons Ideenlehre gründet somit auf einer ontologischen Trennung der raum-zeitlichen Welt der sinnlichen Erscheinungen und des Werdens von der jenseits von Raum und Zeit befindlichen Welt des nur durch die Vernunft erkennbaren wahrhaften Seins, der Ideen. Das Wesen der Ideen selbst, das Verhältnis der Ideen zueinander, zum Sinnlichen und zum erkennenden Menschen wurden zentraler Gegenstand der platonischen Philosophie (Dialektik). Platon hat den einzelnen Wissenschaften, besonders der Mathematik, eine hohe Bedeutung beigemessen und eine erste Gesamtdeutung der menschlichen Existenz, unter Voraussetzung der Ideenlehre und der Lehre von der Unsterblichkeit der menschlichen Seele, versucht. - Platons bedeutendster Schüler, Aristoteles, strebte den platonischen Dualismus und die Unstimmigkeiten der Ideenlehre dadurch zu überwinden, dass er die Idee in das sinnliche Einzelding hineinverlegte. Die Idee ist dabei die substanziale »Form«, die ewig ist. Die philosophische Analyse der Welt der bewegten Substanzen führte ihn in seiner Metaphysik zu der Annahme eines ersten unbewegten Bewegers als Ursprung: Gott, dessen Wesen reines, sich selbst denkendes Denken sei. Wie schon Platon versuchte Aristoteles, ein gesichertes Wissensfundament mittels einer tragfähigen Erkenntnistheorie zu errichten. Das hier gewonnene Wissenschaftsverständnis ermöglichte ihm die Ausarbeitung einer Lehre vom wissenschaftlichen Beweis und mit der Lehre vom Schluss (Syllogistik) die Begründung der formalen Logik. Aristoteles prägte philosophisch grundlegende Begriffe wie Substanz und Akzidenzien, Materie und Form, Möglichkeit (Dynamis, Potenz) und Wirklichkeit (Energeia, Akt). In Auseinandersetzung mit den Lehren seiner Vorgänger unterschied er »Ursache« in den Bedeutungen eines Material-, Formal-, Kausal- und Finalprinzips. Er unterschied die theoretische und die praktische Philosophie und gliederte erstmals nach einzelnen Wissenschaften.
 
Das Schicksal der griechischen Philosophie nach Platon und Aristoteles war durch den Primat der praktischen Philosophie bestimmt. Für die 306 v. Chr. von Epikur gegründete Schule der Epikureer bestand Glück, das Ziel, nach dem alle Menschen von Natur aus streben, in einem Höchstmaß an Freude (»hedone«), des Angenehmen, das durch Tugend und Selbstgenügsamkeit (Autarkie) erreichbar sei. In seiner Naturphilosophie knüpfte Epikur an die Atomlehre Demokrits an. Die von Zenon von Kition wenig später gegründete stoische Schule sah das Ziel in einem von der Vernunft geleiteten Leben der Selbstbeherrschung und der Freiheit von den sinnlichen Begierden. Den Kosmos fassten die Stoiker in ihrer Kosmologie als ein von einem feurig-ätherischen Prinzip, dem schöpferischen Logos (oder Pneuma), durchdrungenes Lebewesen auf. Sie leisteten Bedeutendes in der Physik, Logik und Sprachphilosophie. - Die Skepsis vertrat, ausgehend von der sophistischen These, dass es keine sichere Erkenntnis gebe, eine relativistische Ethik. Das glückliche Leben sah sie in der Seelenruhe (Ataraxie). Die theoretische Philosophie verlor in diesen Richtungen ihren Charakter als Selbstzweck und diente als Basis für das Erreichen ethischer Ziele (Epikur, Stoa) oder wurde für haltlos angesehen (Skepsis). - Andererseits nahm die theoretische Philosophie in der unmittelbaren Nachfolge Platons in der Akademie (bei Speusippos und Xenokrates), später im Neupythagoreismus (u. a. bei Apollonios von Tyana und Nikomachos von Gerasa) sowie im Neuplatonismus verstärkt spekulative Züge an. Letzterer wollte die ursprüngliche Philosophie Platons erneuern. Er erreichte seinen Höhepunkt bei Plotin, wobei Platon eine wesentliche Umdeutung erfuhr. Zentral ist die Lehre von den drei ursprünglichen geistigen Wesenheiten: Eines, Geist und Seele. Die gesamte Wirklichkeit wird durch Hervorgehen (Emanation) aus dem höchsten Prinzip (dem Einen-Guten) erklärt. Die Philosophie Plotins gewann über Augustinus Einfluss auf das christliche Denken.
 
Über ihre Gründer unmittelbar mit der sokratischen Philosophie verbunden blieben außer der Akademie die dialektisch ausgerichtete megarische Schule (u. a. mit Euklid von Megara, Eubulides von Milet, Stilpon von Megara und Diodoros Kronos), die Schule der Kyniker (u. a. mit Antisthenes, Diogenes von Sinope und Krates von Theben), die das tugendhafte Leben der Bedürfnislosigkeit und Selbstgenügsamkeit zum Ziel erhoben, die Schule der Kyrenaiker (u. a. mit Aristippos und Hegesias von Kyrene), die Glück durch Genuss in Verbindung mit Geistesbildung erreichbar sahen, sowie die Schule der Stoa über ihren Begründer Zenon, der u. a. den Kyniker Krates hörte, die Schule der Epikureer über die Lehre des Aristippos und der Peripatos über seinen Begründer Aristoteles, der 367-348/347 der Akademie angehörte.
 
Das Ende der griechischen Philosophie lässt sich charakterisieren durch die spekulative Erneuerung altakademischen Denkens im Neuplatonismus und den Übergang zur kommentierenden Beschäftigung mit dem aristotelischen Denken. Hinzu trat ein zunehmendes religiöses Interesse (u. a. Neupythagoreismus, späte Stoa, Mittelplatonismus, Neuplatonismus), an das nunmehr das mit den Apologeten einsetzende christliche Denken, auf das besonders Platonismus und Stoa einwirkten, unmittelbar anschloss.
 
 
Die griechische Philosophie bildet den Beginn der abendländischen Philosophie. Ihre Begriffe, Fragestellungen und Denkstrukturen haben die abendländischen Geistes- und Wissenschaftsgeschichten tief greifend geprägt. Der griechischen Philosophie entstammen u. a. die Begriffe »Philosophie« (»Liebe zur Weisheit«, »Streben nach Weisheit«; dem Pythagoras zugeschrieben), »Theorie«, »Praxis«, »Mechanik«, »Technik«, »Kosmos«, »Historie«, »Empirie«. Die griechische Philosophie gelangte durch syrische und arabische Übersetzer im Mittelalter in den christlichen Westen. V. a. in ihren Ausprägungen als Aristotelismus, Platonismus und Neuplatonismus hat sie, in Verbindung mit arabisch-jüdischer Wissenschaft und christlicher Theologie, die philosophische Diskussion im Mittelalter nachhaltig beeinflusst. In der Renaissance wurde die Antike und damit auch die griechische Philosophie, ausgehend von philologischen Quellenstudien, zum Leitbild für ein neues, Theorie und Praxis verbindendes Lebensideal (Auswirkung auf alle Wissensbereiche, v. a. Kunst, Philologie, Pädagogik, Anthropologie, Humanismus; es entstanden Schulen wie die platonische Akademie in Florenz). Im 17. Jahrhundert verarbeitete die Cambridger Schule Gedanken der griechischen Philosophie. Die griechische Philosophie wirkt v. a. in der Philosophie und Theologie bis in die Gegenwart fort. Auch in anderer Hinsicht hat die Beschäftigung mit der griechischen Philosophie ihre Aktualität durch eine fast 2 000-jährige Philosophiegeschichte, u. a. vermittelt durch den deutschen Idealismus, bewahrt. Sie findet ihren Ausdruck in immer wieder neu aufgenommenen Quellenstudien und Deutungsversuchen einzelner Philosophen angesichts der häufig fragmentarischen Überlieferung und der konzentrierten philosophischen Argumentation (z. B. Parmenides, Heraklit; dazu z. B. M. Heidegger und H.-G. Gadamer). Andererseits ist mit der Rückwendung zu den Fundamenten abendländischen Denkens meist auch ein Hinterfragen und ein veränderter Zugang zu den aktuellen philosophischen Problemstellungen verbunden.
 
 
E. Zeller: Die Philosophie der Griechen in ihrer geschichtl. Entwicklung dargestellt, 6 Bde. (5-61919-23, Nachdr. 1963);
 W. Windelband: Gesch. der abendländ. Philosophie im Altertum (41923, Nachdr. 1963);
 F. Ueberweg: Grundr. der Gesch. der Philosophie, Bd. 1: Die Philosophie des Altertums, hg. v. K. Praechter (121926, Nachdr. 1967);
 W. Capelle: Die g. P., 4 Bde. (2-31954-71);
 F. Brentano: Gesch. der g. P. (1963);
 W. Totok: Hb. der Gesch. der Philosophie, Bd. 1: Altertum (1964);
 H. Fränkel: Wege u. Formen frühgriech. Denkens (31968);
 O. Gigon: Der Ursprung der g. P. Von Hesiod bis Parmenides (21968);
 K. Hildebrandt: Frühe griech. Denker (1968);
 
Die Philosophie der Antike, bearb. v. W. Röd u. a., 3 Bde. (1976-85);
 W. K. C. Guthrie: A history of Greek philosophy, 6 Bde. (Neuausg. Cambridge 1979-81);
 
Um die Begriffswelt der Vorsokratiker, hg. v. H.-G. Gadamer (21983);
 W. Bröcker: Die Gesch. der Philosophie vor Sokrates (21986).
 
Hier finden Sie in Überblicksartikeln weiterführende Informationen:
 
griechische Klassik
 
Aristoteles: Das Streben nach Wissen
 
griechische Philosophie: Die Frage nach dem sittlichen Guten
 
griechische Philosophie: Die Frage nach dem stofflichen Ursprung der Welt
 
Kyniker, Kyrenaiker, Epikureer: Philosophische Schulen in Athen
 
Platon: Das Gute als metaphysische Idee
 
Platonismus jüdisch-christlicher und heidnischer Prägung in der römischen Kaiserzeit
 
Pythagoreer: Askese, Zahlenphilosophie und Harmonielehre
 
Parmenides, Heraklit und die Atomisten: Sein und Werden
 
Sokrates: Philosophisches Nichtwissen und Tugendethik
 
Sophisten: Aufklärer oder Wortverdreher
 
Stoa und Skeptizismus: Gelassenheit und Urteilsenthaltung
 

Universal-Lexikon. 2012.